Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) auch für Onlineshops. Viele Shopbetreiber in Berlin wissen noch nicht, ob sie betroffen sind — und was genau das bedeutet. Gleichzeitig sind Widerrufsbelehrung, Buttonlösung, LUCID-Registrierung und Cookie-Consent keine neuen Themen, aber in der Praxis fehlen sie oder sind fehlerhaft umgesetzt. Fehler hier kosten Abmahnungen, nicht Klicks.

Bodenova baut Onlineshops und E-Commerce-Websites für Berliner Einzelhändler, Boutiquen und Fachhändler — technisch solide, rechtlich durchdacht, mit klarem Fokus auf das, was 2026 tatsächlich relevant ist.


Was Sie bekommen

  • BFSG-barrierefreier Shop – technische Umsetzung nach WCAG 2.1 AA: Tastaturnavigation, Kontraste, Alternativtexte, barrierefreier Checkout. Pflicht ab 28.06.2025 für betroffene Händler, sinnvoll für alle.
  • Shopify, WooCommerce oder individuell – wir arbeiten mit marktgängigen Systemen und bauen auch Custom-Lösungen. Entscheidung nach Ihrem Sortiment, Ihren Prozessen und Ihrem Budget — nicht nach unserem Lieblingssystem.
  • Rechtspakete vollständig integriert – Impressum (§ 5 TMG), Datenschutzerklärung (DSGVO), Widerrufsbelehrung (§ 312d BGB), Buttonlösung (§ 312j BGB), Preisangabenverordnung (PAngV). Kein nachträgliches Flickwerk.
  • DATEV/Buchhaltungs-Anbindung – Schnittstelle zu DATEV, Lexoffice oder anderen Buchhaltungssystemen für automatisierten Belegfluss.
  • Lager- und ERP-Sync – für Händler mit Warenwirtschaft: Bestandsabgleich zwischen Shop und internem System, kein doppelter Pflegeaufwand.
  • Google Shopping Feed – strukturierter Produktdatenfeed für Google Merchant Center, Basis für Shopping-Kampagnen.
  • Newsletter DSGVO-konform – Double-Opt-In, Listenpflege, Anbindung an EU-konforme Anbieter. Kein Mailchimp ohne geprüfte Grundlage.
  • Retouren-Portal – strukturierter Rückgabeprozess, der Widerrufsrecht-Anforderungen erfüllt und gleichzeitig den manuellen Aufwand reduziert.

Compliance-Pflichten für Onlinehändler (Stand 2026)

Dies ist keine vollständige Rechtsberatung. Wir zeigen, welche gesetzlichen Anforderungen technisch auf Ihrer Website umgesetzt werden müssen.

BFSG – Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (ab 28. Juni 2025) — die dringendste Deadline

Das BFSG setzt die europäische Barrierefreiheitsrichtlinie (EAA) in deutsches Recht um. Es gilt für Onlineshops von Unternehmen ab 10 Mitarbeitern oder 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Wer darunterliegt, ist formal ausgenommen — aber die Schwelle ist niedriger als viele denken. Ein Berliner Fachhändler mit fünf Festangestellten und fünf Minijobber-Kräften kann bereits betroffen sein.

Was gefordert ist: barrierefreie Navigation, kontrastreiche Farbgestaltung, Tastatursteuerung, zugängliche Formulare und ein barrierefreier Checkout. Verstöße können von Marktüberwachungsbehörden geahndet und durch Verbände abgemahnt werden. Eine Übergangsfrist für bestehende Shops lief bis 28. Juni 2030 — für neue Shops gilt kein Bestandsschutz.

Wir prüfen Ihren Status und setzen die Anforderungen von Anfang an in den Shop ein, nicht nachträglich. Mehr zu BFSG und E-Commerce-Pflichten ab 2025.

§ 312d BGB – Widerrufsrecht im Fernabsatz

Verbraucher haben bei Online-Käufen ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Die Belehrung muss vor Vertragsschluss erfolgen, vollständig und korrekt formuliert sein. Fehler in der Widerrufsbelehrung verlängern die Widerrufsfrist auf 12 Monate + 14 Tage — ein erhebliches unternehmerisches Risiko. Wir integrieren eine rechtssichere, aktuelle Widerrufsbelehrung nach dem Musterschreiben.

§ 312j BGB – Buttonlösung

Der Bestellbutton im Checkout muss eindeutig anzeigen, dass der Klick eine zahlungspflichtige Bestellung auslöst. „Jetzt kaufen", „Zahlungspflichtig bestellen" oder vergleichbare Formulierungen — generisches „Weiter" oder „Bestätigen" genügt nicht. Dies ist ein häufiger Abmahngrund.

PAngV – Preisangabenverordnung

Preise müssen vollständig (inkl. MwSt.), unmissverständlich und klar zugeordnet angegeben werden. Zusätzlich sind Versandkosten vor dem Checkout anzuzeigen. Für Grundpreise bei Produkten, die nach Gewicht, Volumen oder Länge verkauft werden, gilt die Grundpreispflicht.

VerpackungsG – LUCID-Registrierungspflicht

Wer verpackte Waren an Endverbraucher verkauft, ist nach dem Verpackungsgesetz verpflichtet, sich beim Zentralen Register LUCID zu registrieren und Lizenzentgelte für die eingesetzten Verpackungen zu entrichten. Diese Pflicht gilt unabhängig von Unternehmensgröße und trifft auch kleine Onlinehändler. Wir beraten bei der Einschätzung Ihrer Verpackungsmengen und weisen auf LUCID-konforme Dienstleister hin.

ElektroG / BattG – falls relevant

Händler von Elektrogeräten oder Produkten mit integrierten Batterien unterliegen zusätzlichen Rücknahme- und Registrierungspflichten nach ElektroG und BattG. Informationspflichten müssen auf der Website und im Checkout sichtbar sein. Wir integrieren die notwendigen Hinweise, sofern Ihr Sortiment betroffen ist.

DSGVO – Shop, Tracking, Newsletter

Kundendaten aus Bestellvorgängen, Kontaktformularen und Newslettern unterliegen der DSGVO. Cookie-Consent-Lösungen müssen wirksam sein (kein „Nudging" zur Zustimmung), und US-Dienste wie Google Analytics, Meta Pixel oder Klaviyo erfordern eine geprüfte Rechtsgrundlage. Wir implementieren datenschutzkonforme Analyselösungen und prüfen jede Drittanbieter-Integration.

Mehr zu den E-Rechnungspflichten, die ab 2025 auch B2B-Händler betreffen: E-Rechnungspflicht – Fahrplan 2025–2028.


So arbeiten wir mit Ihnen

1. Erstgespräch (kostenlos) Wir verstehen Ihr Sortiment, Ihre Vertriebswege (stationär, online, beides) und Ihre bestehende Infrastruktur. Daraus ergibt sich, welches Shop-System und welche Integrationen tatsächlich sinnvoll sind.

2. Rechtliche Bestandsaufnahme Welche Pflichten treffen Sie? BFSG-Relevanz, Widerrufsrecht-Status, LUCID-Registrierung, Tracking-Situation. Wir gehen das strukturiert durch — bevor wir eine Zeile Code schreiben.

3. Konzept & Systemauswahl Shopify, WooCommerce, Shopware, Custom — wir empfehlen auf Basis Ihrer Anforderungen, nicht unserer Präferenzen. Mit vollständiger Begründung.

4. Design & Entwicklung Klares, konversionsoptimiertes Design. Produktseiten, Kategorien, Checkout — jeder Schritt auf den Kaufabschluss ausgerichtet, ohne DSGVO und BFSG zu kompromittieren.

5. Launch, Übergabe & Support Sie erhalten vollständige Kontrolle über Ihren Shop. Kein Lock-in. Auf Wunsch übernehmen wir laufende Pflege, Sicherheits-Updates und rechtliche Aktualisierungen.


Typische Projektzuschnitte

Landingpage + Produktkatalog Für Händler, die stationär verkaufen und online präsent sein wollen — ohne vollständigen Shop. Produktdarstellung, Anfrage-Funktion, Google-Optimierung. Kein komplexes Checkout-System.

Standard-Onlineshop (Shopify oder WooCommerce) Vollständiger Shop mit Checkout, Zahlungsanbindung, Widerruf, LUCID-Hinweis, BFSG-Konformität. Für Einzelhändler und Boutiquen, die online verkaufen wollen.

Shop mit stationärer Integration Lagerbestandssync zwischen Shop und Kassensystem, Click & Collect, einheitliche Kundendatenbank. Für Händler, die beide Kanäle betreiben und nicht doppelt pflegen wollen.

Custom E-Commerce mit ERP-Integration Individuelle Entwicklung für komplexere Anforderungen: B2B-Shop mit Kundengruppen, ERP-Anbindung (SAP, Navision, Odoo), eigene Konfiguratoren. Für Fachhändler und Großhändler mit spezifischen Prozessen.


Häufige Fragen

Bin ich als Onlinehändler vom BFSG betroffen? Das BFSG gilt ab 10 Mitarbeitern oder 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Mitarbeiterzahl umfasst Vollzeit- und Teilzeitkräfte anteilig. Viele Händler, die sich als „kleines Unternehmen" einschätzen, überschreiten diese Schwelle bereits. Für neue Shops gilt kein Bestandsschutz — das BFSG gilt ab Tag eins. Wir prüfen Ihre Situation im Erstgespräch.

Welches Shop-System empfehlen Sie? Das hängt von Ihrem Sortiment, Ihren internen Prozessen und Ihren Wachstumsplänen ab. Shopify ist schnell und gut für standardisierte Sortimente; WooCommerce bietet mehr Flexibilität, erfordert aber mehr technische Pflege; Custom-Lösungen sind sinnvoll bei sehr spezifischen Anforderungen. Wir geben eine konkrete Empfehlung nach dem Erstgespräch.

Was kostet ein Onlineshop bei Bodenova? Wir erstellen individuelle Angebote. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch — danach erhalten Sie eine klare Einschätzung ohne versteckte Kosten.

Muss ich mich bei LUCID registrieren? Wenn Sie verpackte Waren an Endverbraucher versenden, ja — unabhängig von Ihrer Unternehmensgröße. Die Registrierungspflicht gilt bereits ab dem ersten Paket. Wir beraten bei der Einordnung und verweisen auf geprüfte LUCID-Serviceanbieter.

Wie sichere ich die Widerrufsbelehrung rechtssicher ab? Wir integrieren eine aktuelle Muster-Widerrufsbelehrung, verknüpfen sie korrekt im Checkout und stellen sicher, dass sie vor Vertragsschluss sichtbar ist. Für laufende rechtliche Aktualität empfehlen wir die Anbindung an einen Rechtstexte-Service wie IT-Recht Kanzlei oder Händlerbund.

Können Sie einen bestehenden Shop auf Compliance prüfen? Ja. Wir führen Audits bestehender Shops durch: BFSG-Test, Rechtspflichten-Check (Widerruf, Buttonlösung, PAngV), DSGVO-Analyse, technische Performance. Sie erhalten eine priorisierte Mängelliste mit konkreten Handlungsempfehlungen.


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Sie wollen einen neuen Onlineshop aufbauen oder Ihren bestehenden auf rechtssicheres Fundament stellen? Wir sind direkt erreichbar.

Raffael Bode – Bodenova Digital Studio Berlin Düsseldorfer Straße 32, 10707 Berlin (Charlottenburg)

E-Mail: bode@bodenova.de Telefon: +49 178 7570539 Web: bodenova.de

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